Auch dieses Mal verlasse ich das Haus mit einem Lächeln…

Auch dieses Mal verlasse ich das Haus mit einem Lächeln…

Die Treppe runter in den Hof gehe ich beschwingt, ich lächele, nach innen wie nach außen. Das FriendsSeminar von A und O ist gerade zu Ende, aber das, was es in mir ausgelöst, oder besser: angestossen hat, fängt gerade erst an. Die Beschäftigung mit mir, wie bin ich, wie will ich sein, was kommt davon außen, beim Gegenüber, an, was bleibt (noch) auf der Strecke? Und sie führt mich, einige Wochen später, nochmals hierher, zu Andrea und Oliver, zur Vertiefung in einem Einzelsetting.

Worum geht es heut
Ich habe mich auf den Weg gemacht, um sichtbarer, fühlbarer, hörbarer für andere zu werden. Will mich mehr zeigen, aus meinem Versteck heraustreten, ins Licht. Die Schublade wechseln, dahin, wo’s bunter ist. Und dabei sind A und O heute meine Reiseleiter. Nach einer Bestandsaufnahme sind wir schon mittendrin, probieren mal diesen, mal jenen Weg aus. Es geht um mein Äußeres, also um Haare, Klamotten, Stil, aber auch um Lebensgefühl…

A und O
Ich spüre die angenehme Harmonie zwischen A und O, sie gehen sehr uneitel miteinander um, keiner will glänzen. Das erzeugt eine angenehme Atmosphäre, in der ich mich willkommen fühle. Und ich spüre die Sicherheit, die sie bei dem, was sie tun, ausstrahlen. Das macht es mir leicht, mich ihnen anzuvertrauen, gelassen und entspannt. Sie spielen sich die Bälle fast blind zu, Leichtigkeit erfüllt den Raum…, auch den zwischen uns Dreien. Andrea verbreitet Wärme, bei Oli spüre ich den kreativen Geist und die Euphorie, mit der er bei der Sache – nein, bei mir – ist. Die Session vergeht wie im Flug.

Was nehme ich mit
Auch dieses Mal verlasse ich das Haus mit einem Lächeln. Habe einige kleine Inspirationen und ein paar große Anregungen bekommen. Keine Tricks oder Rezepte, sondern Inspiration, Anregung. Mit denen ich das, was eh in mir steckt, die Kraft, die Leidenschaft, den Mut, das Unkonventionelle, von innen nach außen befördern kann, mehr an die Oberfläche. Auf den ersten Blick sichtbar eben. Bei alledem habe ich aber auch die Zeit genossen, die absolute Aufmerksamkeit, die mir entgegengebracht wurde, der in jedem Moment spürbare Drang der beiden, sich auf mich einzulassen. Das hat mir gut getan. Wie eine Massage guttut…

— Thomas Tuntsch