Intuition

Intuition

Der Brockhaus definiert Intuition als „das unmittelbare, ganzheitliche Erkennen oder Erfahren von Sachverhalten im Gegensatz zu der u.a. durch Beweis, Erklärung, Definition vermittelten diskursiven Erkenntnis.“ Sie ist der innere Kompass, der uns unsere Umwelt begreifen lässt, und insgeheim meist unhinterfragte Grundlage für Entscheidungen.

Begreifen bedeutet die Welt einzuordnen. Edmund Husserl, der Urvater der Phänomenologie, ist sogar davon überzeugt, Intuition und Evidenzstünden am Anfang der Begründung von Wissenschaft. Im Alltag ordnen wir die Welt in unsere eigenen Muster, die wir zum Teil gelernt haben, die uns zum Teil allerdings auch inhärent sind. Es gehört zu unserem Wesen, wie wir in bestimmten Situationen reagieren und auch was uns gefällt.

Die Intuition umgibt etwas Mystisches. Manchmal ist es das unerklärliche Bauchgefühl. Wenn die Freundin ihren neuen Freund vorstellt, vermittelt mir der erste Eindruck – passt er zu ihr? Ziehe ich eine Hose an, sehe ich in den Spiegel und lasse neben den vorherrschenden Trends vor allem meinen Geschmack entscheiden. Doch was steckt hinter meinem Gefühl, meiner Intuition?

Lebenslenkende Kraft
Auf der Suche nach dem Sein
Nach Stimmigkeit
Dem eigenen Wesen entsprechend.

Andrea Leicher und Oliver Metzler stellen eine ähnliche Frage und bringen Licht ins Dunkel: „Wie wirke ich wirklich?“ heißt das gemeinsame Unternehmen der Make-Up-Artistin und des Hairstylisten. Zusammen haben sie die A+O-Methode entwickelt, in jahrelanger Erfahrung erprobt und verfeinert. Ihr Konzept, basierend auf der Chromo-Morpho-Typologie [„chrom“ = Farbe; „morph“ = Form], zeigt wie der Mensch vom Äußeren seines Gegenübers auf dessen Wesen schließt.

Was sich im ersten Moment vielleicht noch etwas kurios anhört, funktioniert nicht nur in der Theorie, es wirkt in der Praxis. Und wirkt und wirkt. Ob man nun daran glaubt oder nicht. Denn mal ganz
davon abgesehen, dass sich unsere Intuition sowieso fortdauernd bei uns meldet, ist das sogenannte Face-Reading tief in der chinesischen Medizingeschichte verankert. Es scheint fast eine logische
Konsequenz, das Wissen aus der Tradition menschlicher Weisheit auch für künstlerische und zwischenmenschliche Arbeit und Analysen zu nutzen.

Was verraten meine Augenbrauen über mein Durchsetzungsvermögen? Was sagt mein Scheitel über meine Vernunft aus? Dass ein überwiegender Teil der Kommunikation nonverbal stattfindet
ist durchaus bekannt. A+O wissen allerdings auch damit umzugehen. Sie vermitteln das „Handwerk“ der Intuition. Wie wirke ich auf andere? Was sagt das über mich aus? Und was schreibe ich anderen
durch ihre Wirkung auf mich zu?

A+O teilen das Wesen des Menschen dabei in vier große Aspekte ein – einer von ihnen ist der „Wangen-Aspekt“; er versammelt beispielsweise Begriffe wie extrovertiert, bewegt, herzförmig, kurvig, kindlich, bewegt und tänzelnd. Menschen, deren Wangen-Aspekt besonders ausgeprägt ist, lieben das Drama, tragen die Farben des Frühlings und können quasi aus einem Esel ein Rennpferd machen.

Neben der Wirkung geht es aber vor allem auch um Selbsterkenntnis, denn bei dem Blick in den Spiegel geschieht letztlich nichts anderes, als dass das „unmittelbare, ganzheitliche Erkennen oder
Erfahren“, die Intuition, auf die eigene Person gerichtet wird. Die A+O-Methode trägt damit dazu bei, auf die Frage „Wie kleide und schminke ich mich?“ eine Antwort zu finden, doch nur auf dem nicht
unwesentlichen Umweg, der auf die Fragen „Wie wirke ich und wer bin ich?“ antwortet. Sie erlaubt, das Äußere und das Innere einander anzunähern und in Einklang zu bringen – ganz intuitiv.